Neue Beleuchtung für den Fuß- und Radweg

Neue Beleuchtung für den Fuß- und Radweg

Nachdem bei der Bürgerversammlung mit Ortsbegehung Anfang des Jahres diverse Wünsche der Bürgerschaft von Riedhausen vorgetragen wurden, hat die Stadt Günzburg reagiert. Die Wertstoffstation am Ortsrand, die bei schlechter Witterung kaum trockenen Fußes erreichbar war, wurde bereits kurz nach der Versammlung befestigt und mit einem Abfluss versehen. Nun ist es möglich, zu jeder Jahreszeit und bei jeder Witterung Glas, Dosen, Kartonagen und alte Kleidung zu entsorgen, ohne schmutzige Schuhe zu bekommen.
Diese Woche wurde ein weiteres, bei der Versammlung geäußertes, Anliegen erledigt. Es gab den Wunsch, auf dem Fuß- und Radweg, der parallel zur ST1168 läuft und die Von-Maldeghem-Straße mit der Brühlstraße verbindet, eine Beleuchtung zu installieren. Vor allem in den Herbst- und Wintermonaten ist es auf dieser Verbindung sehr dunkel. Nun wurden dort zwei Laternen installiert, um für genügend Licht zu sorgen. Alles in Allem ist es sehr erfreulich, wie schnell die Stadt Günzburg auf die Wünsche der Riedhauser reagiert hat und ihren Teil dazu leistet, dass auch die Einwohner im am weitesten von der Kernstadt entfernten Stadtteil zufrieden sind.

Rache für Trennung: Frau versenkt Auto des Ex-Freundes in See

Rache für Trennung: Frau versenkt Auto des Ex-Freundes in See

Günzburg: Rache für Trennung: Frau versenkt Auto des Ex-Freundes in See – Nachrichten Günzburg – Augsburger Allgemeine ‚ );
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In Günzburg hat eine 24-Jährige laut Polizei das Auto ihres Ex-Freundes gestohlen und in einem See versenkt. Bei der Bergung wurde die ganze Geschichte noch kurioser.

Er hatte mit ihr Schluss gemacht, dafür ließ sie sein Auto untergehen: In Günzburg hat eine 24-Jährige laut Polizei aus Rache für die beendete Beziehung den Wagen ihres Ex-Freundes gestohlen und in einem See versenkt.

Wie die Polizei am Mittwoch berichtete, hatte sich die Frau am Sonntag mit dem Zweitschlüssel das Fahrzeug geholt und in den Riedhauser See nördlich von Günzburg rollen lassen.

Quelle: Günzburger Zeitung

Als der 30-Jährige sein Auto nicht mehr fand, erstattete er Anzeige – und benannte auch gleich seine bisherige Partnerin als mögliche Täterin.

Polizei findet bei Bergung zweites Auto

Die 24-Jährige legte ein Geständnis ab, so dass Polizeitaucher in dem See den Wagen suchen konnten. Die Feuerwehr zog das Wrack am Dienstag dann aus dem Wasser.

Kurioserweise wurde bei der Bergungsaktion dann gleich noch ein weiteres Auto gehoben, das ebenfalls in dem See versenkt worden ist. Die Hintergründe dieses Falls waren zunächst unklar. dpa

Starkregen setzt Teile Günzburgs unter Wasser

Starkregen setzt Teile Günzburgs unter Wasser

Starke Regenfälle haben am Mittwoch zu mehr als 50 Einsätzen der Feuerwehr im Bereich Günzburg geführt. Das Wasser lief am Nachmittag wie in einem Bach vom Polizeiohr zum Mühlwegtunnel. Das Nadelöhr der Günzburger Umgehung stand zeitweise bis zu einem halben Meter voll. „Ich bin seit 20 Jahren hier, und so lange gibt es schon den Tunnel, aber so was habe ich noch nicht erlebt“, sagte Franz Schnatterer, der Chef der Straßenmeisterei.

Das Problem: Die Abwasserschächte wurden dort mit Schlamm überdeckt, sodass die braune Brühe zunächst nicht ablaufen konnte. Seine Mitarbeiter mussten sie per Hand öffnen – „keine ungefährliche Aufgabe, in Niederbayern ist dabei ja schon jemand in den Strudel gesogen worden“. Der Tunnel musste anschließend gereinigt werden. Wegen der stundenlangen Sperrung staute sich der Verkehr in der gesamten Innenstadt. Erst am Abend konnte die Verbindung wieder freigegeben werden.

Quelle: Günzburger Zeitung

Die Feuerwehr hatte währenddessen mit dem Riemgraben zu kämpfen. „Wir haben die Mitteilung bekommen, dass er überläuft. Fünf Minuten später waren wir da – und da war schon alles überflutet“, erklärte Christian Eisele, Kommandant der Günzburger Feuerwehr. Alle Einheiten aus der Stadt und den Stadtteilen waren mit 30 Fahrzeugen und knapp 120 Kräften im Einsatz, unterstützt von Wehren aus der Nachbarschaft, der Werksfeuerwehr des Bezirkskrankenhauses und dem Technischen Hilfswerk. So wurden etwa im Bereich der Amselstraße Sandsäcke gelegt, um zu verhindern, dass die Keller volllaufen.

Drei Verletzte bei Unfall – 83-Jährige schwebt in Lebensgefahr

Drei Verletzte bei Unfall – 83-Jährige schwebt in Lebensgefahr

Drei Menschen sind bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Heidenheimer Straße im Bereich Günzburg verletzt worden. Eine 83-Jährige schwebt in Lebensgefahr.

Bei einem Verkehrsunfall auf der Heidenheimer Straße nahe des Campinglands sind am späten Montagnachmittag mehrere Menschen verletzt worden. Nach Angaben der Polizei war ein 66-Jähriger gegen 16.45 Uhr von Günzburg aus in Richtung Niederstotzingen unterwegs, als er aus bislang ungeklärten Gründen mit seinem Auto auf die Gegenspur geriet und dort mit einem Wagen kollidierte, den eine 30-Jährige steuerte. Der 66-Jährige wurde schwer und seine 83 Jahre alte Beifahrerin lebensgefährlich verletzt. Ein Rettungshubschrauber flog diese in ein Unfallkrankenhaus. Die Fahrerin des anderen Fahrzeugs wurde leicht verletzt.

Die Strecke musste mehrere Stunden lang gesperrt werden, da die Staatsanwaltschaft anordnete, dass ein Sachverständiger hinzugezogen werden muss. Im Einsatz waren auch die Polizei, die Feuerwehren Riedhausen und Günzburg mit etwa 30 Kräften sowie der Rettungsdienst mit drei Rettungswagen, zwei Notärzten und einem Einsatzleiter. Die Straße konnte in dem Bereich erst wieder kurz nach 20 Uhr für den Verkehr freigegeben werden. cki, obes

Quelle: Günzburger Zeitung

Was Günzburgs nördlichsten Stadtteil bewegt

Was Günzburgs nördlichsten Stadtteil bewegt

Die Riedhauser sprechen Verkehrsprobleme an und ein umstrittenes Industriedenkmal Von Sandra Kraus
Auf großes Interesse stieß die Bürgerversammlung der Stadt Günzburg im Stadtteil Riedhausen. Über 40 Personen waren in das Bürgerhaus des nördlichsten Stadtteils nahe der Landesgrenze zu Baden-Württemberg gekommen. Das mit rekordverdächtigen 5760 ehrenamtlichen Arbeitsstunden errichtete Haus ist seit bald drei Jahren ein Ort der Begegnung und des aktiven Dorflebens.

Tradition hat bei den Stadtteil-Bürgerversammlungen, in denen in einem sechs Jahres-Turnus jeder der sieben Stadtteile einmal von Oberbürgermeister, Stadtrat und Verwaltung besucht wird, der 90-minütige Rundgang durch den Ort. Erstes Ziel war die Fußgängerampel über die Heidenheimer Straße. Dem Bürgerwunsch, dort eine Insel als Querungshilfe einzubauen, wurde nicht entsprochen. „Eine Ampel halte ich für das sicherste Mittel“, begründete Oberbürgermeister Gerhard Jauernig. Doch eine längere Grünphase, damit auch Senioren oder Fahrradgruppen stressfrei auf die andere Straßenseite kommen, wurde als Anregung notiert.

Auf dem Friedhof wurde der barrierefreie Zugang, zu dem die Stadt 60 000 Euro beigetragen hat, und die neuen Bestattungsmöglichkeiten in Urnenstelen, Memoriam-Anlage oder Urnenbestattung unter einem Baum vorgestellt. Lob und Anregungen aus der Bürgerschaft gab es beim Spielplatz, der 2015 saniert worden war. „Hell und einladend ist es hier jetzt“, lautete die einhellige Meinung. Ähnlich aufgewertet werden soll der Feuerlöschtümpel „Am Bach“. Die Pläne sehen eine Abholzung des Wäldchens im Herbst vor und 2017 dann eine Umgestaltung des ganzen Areals mit Abflachung und Ruhebänken.

Nicht allen in Riedhausen gefällt das sehr naturnahe Biotop um die alte Kläranlage. Auch zur Rekultivierung der Vollmer-Seen wurden Fragen gestellt, wobei das mögliche Industriedenkmal „Landmarke Donaukies“ nicht diskutiert wurde. Jauernig sagte dazu: „Sie kennen meine persönliche, eher zurückhaltende, reservierte Haltung dazu. Momentan hat die Initiative zwei Jahre Zeit ein Konzept auszuarbeiten.“

Auch Schäden an Schiebern und Schächten auf den Straßen wurden von Bürgern angemahnt, ebenso die großen Pfützen am Containerplatz nach Regenfällen, das hinderliche Dauerparken auf der von-Maldeghem-Straße und im Neubaugebiet „Hinter den Gärten“. Dort sind elf von dreizehn Bauplätzen verkauft, sodass laut Bürgermeister Jauernig nun der im Bebauungsplan vorgesehene Bürgertreff angegangen werden kann. Auch müsse der Bedarf für ein weiteres Baufeld geprüft werden.

Momentan hat Riedhausen 414 Einwohner, fünf mehr als im Jahr 2013. Seit 2013 fließt das Trinkwasser in neuen Rohren von Niederstotzingen nach Riedhausen, das Abwasser wird nach Günzburg geleitet. Ohne die tatkräftige Mithilfe und finanzielle Unterstützung seitens der Riedhauser wäre der Anschluss an das schnelle Internet im Jahr 2011 nicht möglich gewesen. Hinter diesem zupackenden Bürgerengagement stehen zusammen mit vielen anderen Markus Bruckmann und Herbert Schmid.

In der Diskussion im Bürgerhaus kam der Wunsch nach Asphaltierung von Feldwegen durch das Donaumoos in Richtung Günzburger Flugplatz und in Richtung Rammingen, Asselfingen zur Sprache. Hohe Kosten und Befürchtungen der Polizei wegen steigendem Autoverkehr könnten dies verhindern. Das Argument, dass ab der baden-württembergischen Landesgrenze alles asphaltiert sei, war im Günzburger Rathaus bekannt. Etliche würden sich eine saisonale Grüngutsammelstelle in Riedhausen wünschen, elf Kilometer einfache Wegstrecke nach Deffingen seien einfach zu viel.

Der Zustand der notwendigen „Schwarzen Bretter“ zum Aushang wurde bemängelt, die fehlende Beleuchtung am Radweg, die vielen unterschiedlichen Geschwindigkeitsbegrenzungen zwischen Niederstotzingen und Günzburg, sowie die Frage, ob die Birkenallee an der Heidenheimer Straße in der heutigen Zeit wirklich aufgeforstet werden müsse, angesprochen.

Quelle: GZ